[Rezension] „Blinde Erinnerung“ von Mirjam Schweizer

© 2013 Francke

© 2013 Francke

Titel: Blinde Erinnerung

Autor: Mirjam Schweizer

ISBN: 978-3-86827-396-0

Verlag: Francke

Erscheinungsdatum: 01.09.2013

Seiten: 464

Bei einem Klassentreffen sehen sich die ehemaligen Freundinnen Carol und Andrea nach 24 Jahren wieder. Während Carol sich nicht mehr an den gemeinsamen Schulfreund Peter erinnern kann, trotzdem sie im sechsten Schuljahr unzertrennlich waren, wird Andrea von starken Schuldgefühlen geplagt. Was hat sie Carol und Peter damals angetan? Wird Carol ihr verzeihen können? Und weshalb kann Carol sich überhaupt nicht mehr an Peter erinnern? Was ist nur geschehen, dass ihr jegliche Erinnerung an ihr letztes Grundschuljahr fehlt? Als ihr eine anonyme Nachricht von einem Mitwisser zugesteckt wird, beginnt sie ihrem Gedächtnisverlust auf die Spur zu gehen…

Die Spannung baut sich anfangs eher langsam auf und ich habe gute acht Kapitel gebraucht, um in die Erzählung reinzukommen. Aber es hat sich gelohnt dran zu bleiben. Zum Ende hin wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Entwicklungen der verschiedenen Charaktere werden glaubwürdig und gut nachvollziehbar geschildert. Man fühlt und fiebert richtig mit den einzelnen Personen mit. Der christliche Glaube ist ein wichtiger Bestandteil ihrer persönlichen Entwicklungen und Mirjam Schweizer gelingt es, dies einfühlsam zu vermitteln, ohne dass der Leser den Eindruck bekommt, dass ihm da etwas übergestülpt wird.

Mirjam Schweizer legt in ihren Beschreibungen großen Wert auf Details. Für meinen Geschmack sind es teilweise etwas zu viele und meines Erachtens manchmal auch unnötige Details. Dies hat mich besonders zu Beginn ein wenig von der Geschichte abgelenkt. Es ist aber beachtlich, dass die Autorin ob der vielen Details nie den Faden verliert und keine Ungereimtheiten auftauchen.

Am Ende werden alle offenen Fragen beantwortet und das Buch nimmt einen zufriedenstellenden Abschluß. Auch wenn es gedauert hat, bis ich in die Erzählung reingekommen bin, so hat mir das Buch schlußendlich gut gefallen. Ich kann es durchaus weiterempfehlen.

Hier findest Du eine Leseprobe.

Meine Bewertung:

4 Palmen

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