[Rezension] „Das Wiedersehen“ von David Gregory

Das-Wiedersehen

© 2013 Brunnen Verlag

Titel: Das Wiedersehen

Originaltitel: Night with a Perfect Stranger

Autor: David Gregory

ISBN: 978-3-7655-1192-9

Verlag: Brunnen Verlag

Erscheinungsdatum: 16.12.2013

Seiten: 144

 

 

Der Klappentext sagt:

Vor einigen Jahren war Jesus dem Geschäftsmann Nick in einem Restaurant sichtbar als Person begegnet. Danach kam Nick das Leben wie ein Kinderspiel vor. Aber inzwischen hat er das Gefühl, dass er mit seinem Glauben auf der Stelle tritt. Ausgebrannt und müde fährt er nachts auf der Autobahn Richtung Heimat – da ist auch noch der Tank leer! In diesem Augenblick steht jemand am Seitenstreifen, jemand mti einem vollen Benzinkanister. Eine Reise in die nacht beginnt, die Nicks Leben verändern wird…

“Ein Abenteuer mit Jesus? Das klingt super spannend! Muss ich lesen!“ dachte ich, als ich den Klappentext las. Ich war wirklich sehr gespannt auf Das Wiedersehen – übrigens nach Die Einladung und Die Reise der dritte Band um Nick und Mattie Cominsky. Ich kenne die Vorgängertitel nicht, was bei der Lektüre dieses Buchs nicht weiter zu stören schien.

Es ist ein kleines Buch und liest sich sehr leicht und zügig. So sehr es mich vor dem Lesen angesprochen hat, so wenig tut es das nach Beenden der Lektüre. Es hat sicherlich einige gute Ansätze, aber der Autor lässt viel Interpretationsraum, wo es meines Erachtens keinen geben sollte.

Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, könnte manch ein Leser die Worte Jesu aus diesem Buch für bare Münze nehmen. Bedauerlicherweise widerspricht der Jesus in dieser Geschichte dem Jesus der Bibel aber. Das sehe ich sehr kritisch, vorallem da David Gregory in dem Buch quasi für Jesus spricht. Er legt Jesus in der Geschichte Worte in den Mund, die seine persönlichen Interpretationen sind. Dass Jesus also in der Geschichte persönlich zu Nick spricht und hin und wieder auch Bibelstellen zitiert werden, gibt den Worten Jesu in dieser Erzählung ein Gewicht und eine Autorität die in keinster Weise angebracht sind.

Einerseits denke ich, dass idealerweise nur jemand, der ein fundiertes Bibelwissen und –verständnis hat, dieses Buch lesen sollte. Nur bezweifle ich, dass derjenige viel aus diesem Buch schöpfen wird. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass jemand, der auf der Suche ist, von dieser Geschichte angesprochen wird. So lange die Lektüre dieses Buchs dann dazu führt, dass seine Leser sich in Gottes Wort (sprich in der Bibel) auf die Suche nach den eigentlichen Worten Jesu machen, hat es etwas positives bezweckt. Nur als Ersatz für die Bibel sollte Das Wiedersehen auf keinen Fall herhalten. Vielmehr sollte jeder Leser das im Buch wiedergegebene an Hand der Bibel selbst prüfen.

Meine Bewertung:

2 Palmen

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